DER WOHNRAUM IST VIEL ZU TEUER UND KANN SICH NICHT VON „NORMALVERDIENERN“ GELEISTET WERDEN.

Bereits bei der Planung des Projektes wurde darauf geachtet, dass die Wohnungszuschnitte den Bedürfnissen von unterschiedlichsten Nutzergruppen entsprechen. Besonders die Anforderungen an altersgerechte und damit barrierearme Wohnungen wurden neben familiengerechten Wohntypen bei der Projektkonzeption in den Mittelpunkt gestellt.


Im Gemeinderat gab es zur Aufstellung des Bebauungsplans „Nördlich der Karlstraße“ im September 2020 eine breite Zustimmung. Deshalb und aufgrund der gesellschaftspolitischen Forderung nach mehr Wohnraum war von einer Realisierung des Projekts auszugehen. Entsprechend begann die Vermarktung des Projekts bereits früh, wodurch wir uns einen sehr guten Überblick über die Kaufinteressenten verschaffen konnten. Dabei konnten wir feststellen, dass es sich bei den Kaufinteressenten um einen Querschnitt der Gesellschaft handelt, die fast ausnahmelos auch einen Bezug zu Langenau haben. Darunter sind unter anderem junge Paare, die sich ihre erste Wohnung gemeinsam in Langenau kaufen wollen, Familien mit Kindern, die die großzügigen Gartenflächen von bis zu 300 m² nutzen möchten, und Senioren, die ihr Haus in Langenau gegen eine weniger aufwändig zu unterhaltenden Wohnung eintauschen möchten. Bei den zukünftigen Bewohnern handelt es sich beispielsweise um Lageristen, Lehrer, Polizisten aber eben auch um Betriebsleiter, Pensionäre/Rentner und Selbstständige.


Um aber auch Einkommensgruppen unterhalb des Durchschnitts die Möglichkeit auf (Miet-)Wohnraum zu geben wurde bei der Aufstellung des Bebauungsplans auch eine Quote von 25% für einkommensorientierte Wohnungen vorgesehen.


Neu gebauter Wohnraum bedeutet in der Regel auch immer, dass vom lokalen (angespannten) Wohnungsmarkt Druck genommen wird. Das durch den Neubau erhöhte Wohnungsangebot reduziert den Anstieg von Kauf- und Mietpreisen und eröffnet für Menschen, die sich keine eigene Wohnung leisten können, die Möglichkeit, sich gegen weniger Mitbewerber behaupten zu müssen.


Frage von: Anonym

Antwort von: Sebastian Hirn (Immobilienmakler)